Hannes ist weg

11. Dezember 2009 – 13:51

Hannes ist heute Vormittag auf Reise gegangen. Eigentlich sollte er das schon gestern tun, aber ich habe es einfach nicht geschafft, ihn zur Post zu bringen. So sind wir heute in Darmstadt nochmal schnell über den Weihnachtsmarkt gelaufen und dann ging es los. Ich bin gespannt, wann er wieder aus den unendlichen Tiefen der Deutschen Post auftaucht.

Hannes reist weiter

8. Dezember 2009 – 08:36

Leider gab es nur eine Bewerbung für Hannes, nämlich von Broken Spirits. Die Adresse habe ich auch schon. Das Päckchen wird aller Voraussicht nach am Donnerstag auf Reise gehen. Diesmal geht es an den Rhein, vielleicht macht Hannes ja eine kleine Rheinschifffahrt. Und vielleicht bekommt Hannes seinen eigenen Song?

Doppelt Inverses Pendel

4. Dezember 2009 – 09:38

Und hier ein kleines Video von dem Doppelt Inversem Pendel am Institut. Seht ihr, wie aufmerksam Hannes das Geschehen beobachtet?

Hannes darf nur zuschauen

4. Dezember 2009 – 09:21

Es ist schon fast eine Woche her, als Hannes mit auf die Kartbahn durfte. Wir hatten die gesamte Bahn für geschlagene 90min gemietet. 10min Warm-Up, 10min Qualifying, 60min Rennen – zu einem unschlagbar günstigen Preis von nur knappen 40€. Der Preis kann allerdings nur in der Nacht gemacht werden, sodass wir erst um 24Uhr von Samstag auf Sonntag starten durften. Hannes musste sich am Samstag also nochmals ordentlich ausruhen und hat – soweit ich mich erinnern kann – seinen ersten Mittagsschlaf gehalten.
Kaum waren wir gegen 23Uhr an der Strecke angekommen, musste Hannes die Bahn begutachten.

Er wäre so gerne mitgefahren, aber die Karts waren einfach zu groß für ihn. Selbst als wir die Pedale verstellt hatten – es ging nicht. Hannes hat sich dann getrollt und beleidigt in die Ecke verzogen. An diesem Abend habe ich ihn das letzte mal bei den Wertsachen gesehen. Ich hoffe er hat kein Durcheinander gemacht während wird auf der Strecke waren.

Auch wenn es Hannes, da er nicht selbst fahren durfte, nicht zugeben möchte, war es wohl interessant so ein Rennen zu beobachten.

Wer möchte Hannes eigentlich als nächstes seine Arbeitswelt zeigen? Kommentare einfach unter diesen Artikel. Wenn es niemanden gibt, vielleicht möchte Hannes’ Ziehmutter ihren Schützling gerne wieder einmal sehen?

Hannes unterwegs am Institut

2. Dezember 2009 – 11:32

Endlich läuft der Server wieder. Entschuldigt bitte, dass der Server ausgerechnet während Hannes’ Besuch ausfällt. Die letzten Jahre ist er einwandfrei gelaufen!

Jetzt kann auch ich endlich wieder Beiträge schreiben.

Ich arbeite ja an der Universität am Institut für Automatisierungstechnik. Für Studenten halten wir einige Versuche vor, immerhin soll das Wissen frühzeitig angewendet werden. Dazu haben wir hier einige Versuchsaufbauten für diverse Praktika. Andere Aufbauten dienen Forschungszwecken.
Hannes hatte mich gefragt, ob ich ihm diese zeigen könnte: Kein Problem.

Ich bin gleich zu einem der neuesten Versuche gegangen, welcher auch gerade in Betrieb war. Das ist unser inverses Doppelpendel.

Die beiden Stäbe sind über eine Gelenkwelle miteinander verbunden. Die Regelung kann, wie auf dem Bild zu sehen, diese beiden Stäbe übereinander halten. Für uns Menschen ist es schon schwer, einen Besen auf dem Finger zu balancieren, jetzt stellt euch mal zwei Besen übereinander vor …

Weiter ging es zu unserem 3-Massen-Schweinger und einer Sortieranlage in Spielzeuggröße, beides weniger spektakulär, als Automatisierungstechniker kommt man da aber nicht drum herum.

Hier haben wir noch einen Schwebekörper, das Ding, was wie eine Atomreaktorkuppel. Der Klotz kann wirklich schweben – vorausgesetzt der Versuch ist eingeschaltet.

In einem anderen Labor haben wir eher Versuche, die Forschungszwecken dienen. Da wäre zum einen ein zweites inverses Pendel, diesmal ein einfaches. Sogar mit Fernsteuerung zur Vorgabe der Position auf dem Schlitten.
Dann noch einen Parallelroboter und einen stationären Quadrokopter.

Eigentlich haben wir auch noch einen echten, großen Quadrokopter, der ganz alleine von Punkt zu Punkt fliegen kann, wobei daran die Elektronik umgebaut wird. Aus vielen kleinen einzelnen Boards wird ein großes mit deutlich mehr Rechenleistung. Ein Bild habe ich leider nicht. Bestimmt wäre Hannes gerne mal eine Runde mitgeflogen.

Am Ende unserer Tour hat er sich noch in unseren Schränken umgeschaut und die Drosselklappensammlung gefunden. Ja, wir forschen auch an so “alten” Teilen wie Drosselklappen. Die gibt es schon seit der Erfindung des Ottomotors. Neuerdings haben übrigens auch Dieselmotoren Drosselklappen verbaut.

Nach diesem kleinen Rundgang sind wir nach Hause gefahren. Ich glaube, es hat ihm gefallen.